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17.5.2010 von Matthias.
Ein gutes, stabiles Training über mehrere Monate hinweg, einige Wettkämpfe mit Ergebnissen nur knapp über meinen Bestzeiten sowie die zwei Wochen auf dem Weg nach Rom: das war die gelungene Mischung, die ich zum Start beim Marathon in Mainz mitbrachte.
Ziel war es, die Bestzeit von 2,47.09 std. von Luxemburg zu verbessern.
Mit meinem Vereinskameraden Ingo Weidner fuhren wir früh am Morgen los.
Beim Abholen der Startunterlagen war es noch trocken, aber eine halbe Stunde vor dem Start begann es, heftig zu regnen. Das Einlaufen beschränkte sich daher auf wenige hundert Meter.
Ich machte mir aber Mut: Sollte denn ein bischen Regen einen Strich durch die Rechnung machen. Ich mußte an die Zeile aus dem alten Kirchenlied denken, wo von Gott die Rede ist, “der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet” und ging so ganz gelassen an den Start.
Schließlich waren die Temperaturen ideal und störenden Wind gab es auch nicht. Und der Regen wurde auch weniger; außerdem hatte man sich auf andere Dinge zu konzentrieren.
Ich wollte auf 2.42 bis 2.44 anlaufen, das war nach den Vorleistungen eine realistische Einschätzung. Ich wollte die ersten Kilometer zwischen 3.50 und 3.55 angehen, was dann auch sehr exakt gelang.
Der Plan ging auf: sehr gleichmäßige 5km Abschnitte um 19.15 min. Die Halbmarathonmarke passierte ich nach 1,21.30 std, was auf 2,43 schließen lies. Leider hatte ich zu diesem Zeitpunkt meinen Begleiter Ingo schon verloren; er war vor vier Wochen einen Klasse Marathon gelaufen und noch nicht wieder im Vollbesitz der Kräfte.
Die zweite Schleife fand ich interessanter. Waren im ersten Teil die langen Geraden mit wenig Zuschauern eher öde, ging es ab der Brücke richtig zur Sache.
Nach Kilometer 30 lief es dann richtig gut, ich konnte noch eine ganze Reihe von Läufern überholen und noch zwei schnelle 5km Abschnitte hinlegen (18.56 und 19.06 min). Die letzten beiden Kilometer waren dann hart, da zum Teil auf Kopfsteinplaster gelaufen wurde, was doppelt weh tat. Aber ich hatte ein großes Ziel vor Augen, da konnten mich auch schmerzende Beine nicht davon abhalten.
Schließlich war das Ziel vor Augen und in 2,42,34 std. habe ich dann tatsächlich die erhoffte Bestzeit erreicht.
In der Wertung der Deutschen Meisterschaft bedeutete dies ingesamt Rang 40. Besonders gefreut habe ich mich über den 8. Platz in meiner Altersklasse.
Nun lockt natürlich noch ein Rennen unter 2,40 std. Das wäre noch einmal eine neue Marke, die nach dem Rennen von Mainz durchaus vorstellbar ist. Wenn einmal alles zusammenpasst: Strecke, Mitläufer, Zuschauer, Wetter.
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17.5.2010 von Matthias.
Zwei Tage nach der Rückkehr in Rom testete ich die Form dann beim 10km Lauf in Plattenhardt. Dort konnte ich nach eher vorsichtigem Beginn ab Kilometer 6 zur Spitzengruppe aufschließen und mußte mich am Ende nur dem Sieger Steffen Straub geschlagen geben. Ich konnte mich aber über einen guten Lauf, eine gute Zeit (die 34,39 min waren nur 9 Sekunden über meiner Bestzeit auf dieser Strecke) und natürlich den zweiten Gesamtrang freuen.
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17.5.2010 von Matthias.
Ein außergewöhnlicher Lauf stand im April an: 500 Jahre nach Luthers berühmter Romreise machten sich über 20 Läuferinnen und Läufer auf, um ebenfalls den Weg von Wittenberg nach Rom zurückzulegen. Als Laufteam aus verschiedenen Ländern. Ziel war es, kenianische Läufer zu unterstützen, die im Bürgerkrieg vor zwei Jahren Haus und Hof verloren haben. Die meisten Läufer kamen aus Bitterfeld und Umgebung, vier Kenianer waren dabei, darunter die Weltklasseläuferin Tecla Loroupe. 1870 Kilometer wurden zurückgelegt. An den Etappenorten gab es meist einen Empfang und ein buntes Programm. Toll war natürlich der Lauf über die Alpen: Hatten wir oben auf dem Reschenpass am Abend noch Schneefall, so liefen wir die Tage danach in die Apfelblüte hinein.
Neben der tollen Idee und dem Gemeinschaftserlebnis war es natürlich auch ein sehr gutes Marathontraining, rund 290 Kilometer legte ich in zwei Wochen zurück.
In Rom hatten wir zum Abschluß dann einen Empfang beim Papst. Wir konnten für die Sportler aus Kenia rund 10000 Euro übergeben, worüber sich natürlich alle sehr freuen.
weitere Informationen über diese tolle Veranstaltung finden sich unter www.vlzp.de
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18.3.2010 von Matthias.
Der Winter war lang, die Wege oft verschneit oder vereist. Trotzdem verlief das Training seit Jahresbeginn sehr erfreulich. Ich konnte die Wochenkilometer von 50 über 80 auf rund 100 steigern und dabei jede Woche einen längeren Lauf einbauen (zwei Stunden, mit Tempo auf den letzten fünf Kilometern). Und mit der Erhöhung der Kilometer ging fast automatisch der Verlust von einigen unnötigen Pfunden daher, ein prima Nebeneffekt des Lauftrainings
Waren die Starts über 800m und 3000m bei den Baden-Württembergischen Hallenmeisterschaften der Senioren noch unter der Rubrik ’schnelle Trainingseinheit’ zu verbuchen, so war der 20er in Rheinzabern Anfang Februar schon ein erster Hinweis. 1:14.18 std. bei kaltem Wetter im Trainingsanzug liesen hoffen. Bericht unter www.laufreport.de
Beim Halbmarathon in Kandel konnte ich die gute Form dann unter Beweis stellen. Die 1;16,20 std. über 21,1 Km waren nur eine Sekunde von meiner absoluten Bestzeit entfernt, die schon drei Jahre zurückliegt. Ich hätte nicht gedacht, dass ich da noch einmal heranlaufen kann und bin nun natürlich für den weiteren Verlauf der Saison zuversichtlich. Zusammen mit Ingo Weidner (1,16,10) und Manuel Seidl (mit 1;18,39 erstmals unter 1.20 std.) konnten wir in der Teamwertung unter 56 Mannschaften den sehr guten zweiten Platz belegen. ERgebnisse unter www.bienwald-marathon.de
Insgesamt laufe ich sehr gerne dort im Bienwald und Umgebung; schnelle Strecken, eine schöne Gegend und eine gute Organisation sind eigentlich immer eine Fahrt in die Südpfalz wert.
Nun steht als nächster Höhepunkt der Lauf ‘Von Luther zum Papst an’, www.vlzp.de
eine tolle Idee, die ich sehr gerne unterstütze, die mich hoffentlich über die Alpen nach Rom bringen wird, und zudem natürlich ein ideales Training für die Deutschen Marathonmeisterschaften in Mainz, die im Mai stattfinden werden.
Ein neuer Frühling beginnt….
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3.11.2009 von Matthias.
Nun habe ich also auch das Schwabenalter erreicht und werde 40 Jahre alt. Daran werde ich mich erst noch gewöhnen müssen
Dankbar möchte ich aber auf 4 Jahrzehnte zurückblicken, in denen ich viel Schönes erleben durfte. Hierzu gehörte sicherlich auch der Sport, die vielen Begegnungen und Erfahrungen in über 20 Wettkampfjahren.
Ich wünsch mir 20 weitere, das wär schön. Egal mit welchen Zeiten.
Das Laufen soll bleiben, auch die Berichte darüber. Die Form der Homepage möchte ich in den nächsten Wochen allerdings deutlich verändern, neu gestalten, ausbauen.
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3.11.2009 von Matthias.
2010 soll es von Luther zum Papst gehn. 500 Jahre nach Luther laufenderweise von den Lutherstätten bis nach Rom. Mit dieser tollen Idee sollen Läufer aus Kenia unterstützt werden, die im Bürgerkrieg Hab und Gut verloren haben.
Jeden Tag rund 15 Kilometer in einer Stunde sowie eine Veranstaltung am Etappenort sind geplant. Gelaufen wird immer in Zweierteams.
Ich habe der Anfrage des Organisationsteams gerne zugestimmt und möchte den zweiten Teil der Strecke von Augsburg über die Alpen bis nach Rom mitlaufen.
Nähere Informationen über dieses Highlight finden sich unter:
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3.11.2009 von Matthias.
Nach einem sportlich gesehen, mäßigen Jahr, ging es zum Saisonende doch noch einmal ein ganzes Stück bergauf.
Der erste Lauf nach der Sommerpause, der 10er durch die WEinberge von Rommelshausen, war mit 38,47 min zwar gut gekämpft, aber zeitlich indiskutabel. Immerhin sicherte ich mir damit den Gesamtsieg in der Altersklasse M40 beim diesjährigen heartandsole-cup.
Der zweite Lauf, der Stuttgarter Firmenlauf, ging dann schon ein ganzes Stück besser. Das lag zum einen an der Strecke: die 7 Kilometer durch den Schloßgarten sind tägliches Trainingsgelände. Zum andern lag es auch am tollen Team, das wir ‘Kirchgänger’ auf die Beine stellten. Rund 80 Läuferinnen und Läufer, eine ganze Reihe von Fans und nicht zu übersehende Trikots in auffälligem lila, bildeten ein tolles Ganzes, mit dem wir uns auch als Kirche in der Stadt zeigten.
Noch ein ‘Heimrennen’ gab es dann Ende Oktober beim Kirbelauf in Nellingen. Mit unserem Verein konnten wir wieder die Teamwertung gewinnen, ich selbst wurde Gesamtsiebter, und die Zeit von 25,53 min war auch in Ordnung. Sie war nur wenige Sekunden langsamer als die beiden letzten Jahre.
Vier bis fünf Kilo weniger und dafür vier bis fünf Trainingseinheiten pro Woche hatten sich ausgezahlt und lassen für 2010 hoffen.
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22.6.2009 von Matthias.
Die Stadt hat eine Menge schöner Laufstrecken. Einige meiner Lieblingsstrecken bisher sind:
1. Runde durch den Schloßgarten (bis zum Löwentor; etwa 10km)
2. die große Runde: durchs Bohnen - und Heusteigviertel, unter der Tübinger Straße durch, die Hasenbergsteige hinauf (oder über die Wannenstraße, Hohentwielstraße), dann zum Birkenkopf, Botnanger Sattel, Kräherwald, Killesberg und Schloßgarten zurück (ca. 22km)
3. über die Staffeln hinauf zur Waldebene Ost (z.B. über Buchwaldstaffel), nach Degerloch (z.B. über Bopserwald oder Oberes Kienle) (ca. 10-14km)
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22.6.2009 von Matthias.
Manches hat sich in den vergangenen Monaten verändert. Mehr als ein halbes Jahr seit dem letzten Eintrag. Das spricht nicht für einen gut geführten Blog. Das zeigt aber auch, dass sich der Stellenwert des Laufens, besonders der Wettkämpfe zuletzt verändert hat.
Im Moment trainiere ich etwa vier oder fünf Mal die Woche, meistens laufe ich lockere Einheiten um die 10km. Dafür ist die Form noch ganz erträglich.
Im Halbmarathon lief ich in Kandel 1;18,59 std., auf der Bahn über die 1500m bei den Kreismeisterschaften 4,40,79min. Dazu kamen bisher zwei Läufe im Heart&Sole Cup, in Gerlingen und vor allem in Feuerbach, wo ich richtig kämpfte und Gesamt-Dritter wurde.
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18.9.2008 von Matthias.
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Zwei Läufe Mitte September läuteten das Ende der diesjährigen Laufsaison ein. Nachdem der Berlin-Marathon aus Zeitgründen nicht möglich ist, habe ich mich ganz auf die kürzeren Strecken konzentriert.
Der Stuttgarter Firmenlauf über 7km fand sozusagen direkt vor meiner Haustüre auf meiner neuen Trainingsstrecke im Schloßgarten statt.
Als kirchliche Vertreter starteten wir unter dem Namen ‘Kirchgänger’, eine tolle Idee unseres Kirchenpflegers. Freilich ein wenig untertrieben, unter 400 Teams belegte unser erstes Team den hervorragenden 11. Platz.
http://www.laufreport.de/archiv/0908/stuttgart/stuttgart.htm
Zwei Tage später gab ich dann beim 10km Lauf in Zuffenhausen nochmal richtig Gas und wollte die aktuelle Form testen. Immerhin waren noch 35,37min drin, rund eine Minute langsamer wie im Frühjahr auf vergleichbarer Strecke, aber immerhin. Wenn man das deutlich reduzierte Training berücksichtigt, gar nicht so schlecht. Am Ende war dies Rang 3 unter 130 Teilnehmern beim Bädleslauf.
In der Gesamtwertung des Stuttgart-Cups müßte ich damit in diesem Jahr wieder auf dem ersten Platz liegen, nach Rang drei vor zwei Jahren, dem Sieg vor zwei Jahren und Platz zwei im vergangenen Jahr nun wieder ein schöner Erfolg, in diesem Jahr sicher noch ein Stück wertvoller und an der neuen Stelle noch etwas schöner.
Insgesamt kam ich von den Leistungen her in diesem Jahr nicht mehr ganz an die tollen Ergebnisse der letzten beiden Jahre ran, alle bisherigen Bestzeiten blieben bestehen (Mann wird halt auch älter!
aber angesichts der reduzierten Trainingsumfänge bin ich trotzdem sehr zufrieden.
Die Zahl der Wettkämpfe und wahrscheinlich auch die Leistungen werden in Zukunft ziemlich sicher etwas nachlassen, aber wenn ich an der neuen Stelle als Stiftspfarrer etwas von der Freude an der Bewegung, von der Dankbarkeit gegenüber dem Schöpfer und von der Achtung des eigenen Körpers als Geschenk Gottes weitergeben kann, ist das allemal wertvoller als die Jagd nach Sekunden und Medaillen.
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